2022

AUSSTELLUNGEN

                      VERANSTALTUNGEN KUNSTFAHRTEN  

 

 

 

Vernissage: Samstag 03. September 2022 16 Uhr PARKOMANIE 2022

KONTRASTE“

KunstWandel im Alten Park Burgwedel

03. September bis 31. Oktober 2022

 

Der kunstverein burgwedel-isernhagen artclub e.v. lädt am

Samstag dem 03. September 2022 um 16 Uhr

zu einem KunstSpaziergang im Alten Park mit dem Kulturwissenschaftler Thomas Kaestle aus Hannover ein. Der Eintritt ist frei.

Der kunstverein ruft auch in diesem Jahr wieder zur PARKOMANIE auf und hat fünf Künstler*innen der Bildenden Kunst mit den Arbeitsschwerpunkten Installation, Skulptur und Plastik eingeladen, sich mit dem Park und der Interaktion zwischen Park und den Besucher*innen - unter Einbeziehung des Themas „KONTRASTE“ auseinanderzusetzen.

 

Seit 2008 verwandelt der kunstverein den Alten Park an der Thönser Straße in Burgwedel einmal im Jahr für mehrere Monate in eine Galerie im Freien, die 24 Stunden geöffnet ist. Er möchte mit diesem speziellen Format unter anderem dazu beitragen, Hemmschwellen abzubauen, indem sich die Kunst in den öffentlichen und frei zugänglichen Raum, also zum Menschen hin, bewegt: Ein Angebot, Kunst ungezwungen zu erleben, sie in das Alltagsleben zu integrieren und ihr eine größere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zu ermöglichen. Laut Habermas gilt „die Öffentlichkeit als ein kommunikativer Ort der Meinungsbildung und Meinungsäußerung, an dem verschiedene Personengruppen miteinander gesellschaftliche Probleme erörtern und die sogenannte öffentliche Meinung formulieren“.

 

Im Eingangsbereich zum Park werden die Besucher*innen von einem 3,45 Meter hohe Assemblage begrüßt, die den Titel: „FIND“ trägt. Der polnische Bildhauer Christoph Zdzuj hat die Arbeit 2022 aus Fundstücken geschaffen und sieht sein Werk als Aufruf gegen die Verschwendung von nicht erneuerbaren Ressourcen.

 

Der Konzeptkünstler Jürgen Scholz aus Hannover präsentiert unter dem Titel „MISSTRAUE DER IDYLLE“ ein großteiliges Werk, das aus einem 4 Meter langem Teilstück einer Pipeline besteht. Der große ultramarine Rohrbogen inmitten des grünen Parks versteht sich als Fragment einer Versorgungs - und Vermittlungsstelle von Informationen und Energien, die in der Regel nicht sichtbar sind. Sämtliche Ein - und Ausgänge sind verschlossen. An diesem Punkt setzt die Arbeit „MISSTRAUE DER IDYLLE“ mit ihrer speziellen Aufforderung an den Betrachter ein

 

Die Malerin Brigitte Gläsel aus Achim präsentiert bei der PARKOMANIE 2022 ihre Installation „Kontraste ohne grün 1 und 2“ auf zwei LKW Planen (150x200 cm) die zwischen den Parkbäumen hängen werden. Sie verdeutlicht in ihren Arbeiten durch Farben und Linien den Kontrast zur grünen Parklandschaft und ermöglicht mit ihren farbigen Werken neue Erkenntnisse und Sehweisen.

 

Der Bildende Künstler Michael Rofka aus Hannover präsentiert seine speziell für den Park konzipierte Arbeit „Von nah und fern“ - eine siebenteilige installative, perspektivische Konstruktion die dem Betrachter beim Durchschauen eine Raumillusion vermittelt.

 

Im hinteren Teil des kleinen Parks präsentiert die ukrainische Künstlerin Anna Rofka die Arbeit „Das unendliche Gespräch“. Zwei farbige Betonskulpturen die sich gegenüber stehen und zur Kommunikation aufrufen sollen.

 

Den Abschluss bildet die Arbeit des Künstlers Weibach2 aus Wilhelmshaven.

Das skulpturale Objekt „90%Energie“ stellt die Energie der Veränderung durch farbige horizontale und vertikale Flächen und Linien dar.

 

Der Begriff „Kontraste“ umfasst ein breites Spektrum. Er fußt auf der Zusammenfügung von den lateinischen Worten „contra“ = „gegen“ und „stare“ = „stehen“, also „contrastare“ = „entgegenstehen“. Weitere sinnverwandte Begriffe sind: Gegengewicht, Gegenpol, Divergenz, Abweichung, Gegensätzlichkeit, einen Kontrast bilden, in Kontrast stehen.

Im 18. Jahrhundert wurde „Kontraste“ zunächst als Fachbegriff in der Malerei benutzt, zum Beispiel als Wahrnehmung von farblichen Kontrasten, als schroffen Unterschied von Schwarz und Weiß, von hell und dunkel – erweitert Licht und Schatten, Vordergrund und Hintergrund, Linie und Fläche.

Kontraste und Kontrastprogramme schärfen die Sehweisen, fordern zur Stellungnahme und Überprüfung von Ideologien, Meinungen, Haltungen und Ansichten auf, bieten Alternativen und Auswahlmöglichkeiten, fördern den Diskurs, das Verständnis für Andersdenkende und die Kommunikation miteinander – über jedwede Grenzen hinaus.

 

Der Alte Park Burgwedel steht als öffentlicher Freiraum in Kontrast zur (privaten) Bebauung und ist daher ein wichtiger Bestandteil im städtischen Gefüge, ökologisch und sozial. Er komplettiert das Gesamtbild der Kommune und eröffnet Möglichkeiten für Erholung, Begegnungen und Aktivitäten. Er wird bestimmt durch die Farbe Grün, in Form von Rasen, Gebüsch und Bäumen, bietet somit Fläche und Raum, ist Bühne für eine künstlerische Auseinandersetzung mit diesem permanent aktuellen Thema, das alle Menschen betrifft.

 

Die Künstler*innen:

 

Brigitte Gläsel(*1952) Psychologie und Kunststudium in Bremen.

Seit 1997 Freischaffende Künstlerin. Mitglied der GEDOK NDS. Hannover und Dozentin der Kunstschule Achim

 

Anna Rofka (*1984) Studium Kunst und Kultur in Luhansk und Kiew(Ukraine)

Mehrere internationale Ausstellungen und Preise.

 

Michael Rofka (*1964) Studium der Biochemie in Hannover und Kunst an der Freien Hochschule Metzingen. Viele internationale Ausstellungen und Preise.

 

Jürgen Scholz (*1957) Studium der Freien Kunst -Plastik an der Fachhochschule Hannover. Seit 202 Lehrauftrag für Bildhauerei und Plastik an der Fachhochschule Hannover. Zahlreiche Gruppen und Einzelausstellungen.

 

Weibach2 Studium Sound Design Middlesex University London.

Die Arbeiten des Filmemachers und Kreativ Direktors befinden sich in weltweiten privaten Sammlungen.

 

Christoph Zdzuj (*1969) Metallfeinbearbeiter. Künstlerische Gestaltung im Atelier des Bildhauers Hannes Meinhard. Einzel und Gruppenausstellungen.

 

PARKOMANIE 2022 – „KONTRASTE“

KunstWandel im Alten Park Burgwedel

 

KunstSpaziergang: Samstag 03. September 2022, 16 Uhr

 

Ort: Alter Park, Thönser Straße, Großburgwedel

 

Begrüßung: Stefan Rautenkranz, kunstverein burgwedel-isernhagen artclub e.v.

 

Einführung: Thomas Kaestle, Kulturwissenschaftler

 

Zeitraum der Ausstellung: 03. September – 31. Oktober 2021

 

Öffnungszeiten: Montag – Sonntag, 24 Stunden

 

 

kunstverein burgwedel artclub e.v.

forum für bildende künste

Büroadresse: Schulweg 2, 30916 Isernhagen

Tel: 0172 434 10 92

Mail: info@kunstverein-bwi.de

Website:www.kunstverein-bwi.de

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Dienstag

20. September 2022   08:30 Uhr KunstFahrt nach Erfurt mit Stadtführung und freier Zeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erfurt "liegt am besten Ort. Da muss eine Stadt stehen", urteilte einst der Reformator Martin Luther.

Wir laden Sie ein, sich selbst ein Bild der Landeshauptstadt Thüringens zu machen. Bei einer spannenden Stadtführung durch die historische Altstadt können die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten entdeckt werden und man erfährt die ein oder andere Anekdote rund um die Geschichte Erfurts. Gemütliche Cafés und Restaurants sowie zahlreiche attraktive Einkaufsmöglichkeiten verführen zum Verweilen.

 

40,00 für Mitglieder / € 50,00 für Gäste

inkl. Busfahrt, Eintritt und Führung

Anmeldungen unter:

05139 4676/ 0172 434 10 92 oder unter info@kunstverein-bwi.de

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Dienstag

11. Okt. 2022 08:30 Uhr KunstFahrt nach Hamburg

Kunsthalle Hamburg

Impressionisten Deutschland Frankreich

anschließend zweistündige Fleetfahrt Hafencity

 

Impressionismus Deutsch-französische Begegnungen

Mit rund 80 Exponaten – Gemälden, Plastiken und Pastellen – nimmt die Ausstellung den bedeutenden Bestand an Werken des Impressionismus in der Hamburger Kunsthalle in den Blick, um diesen in einem größeren globalen Zusammenhang zu zeigen. Vor dem Hintergrund wiedererstarkender Nationalismen stellt sich dabei auch die Frage, ob es heute noch sinnvoll ist, den Impressionismus in nationale Kategorien einzuteilen – und, falls ja, was daraus für unser Denken und Empfinden resultiert.

Die Stilrichtung des Impressionismus steht meist synonym für Frankreich: für Künstler wie Édouard Manet, Claude Monet oder Auguste Renoir, für liebliche, helle und farbenfrohe Werke, die oft Szenen im Freien zeigen, oder für eine serielle Auseinandersetzung mit Heuschobern, Kirchenfassaden und Seerosenteichen im Spiel unterschiedlicher Lichtstimmungen zu verschiedenen Tages- oder Jahreszeiten. Dass der Konnex aus ›Impressionismus und Frankreich‹ in dieser Exklusivität nicht greift, zeigt bereits ein flüchtiger Blick auf andere Länder,  in denen sich der Impressionismus zwar in zeitlicher Verzögerung, aber durchaus eigenständig entfaltete. In Deutschland zählt u.a. das bekannte und schon zu Lebzeiten so benannte »Dreigestirn« aus Lovis Corinth, Max Liebermann und Max Slevogt zum Impressionismus. Schon zeitgenössische kunstwissenschaftliche Stimmen der Bewegung fassten sie zumindest als europäisches Phänomen auf.

Büßte der Impressionismus in seinem Geburtsland Frankreich spätestens mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs an Bedeutung ein, reichten in Deutschland, gerade auch im Rahmen von Akademien, impressionistische Strömungen bis weit in die 1920er-Jahre hinein. Gleichzeitig setzten sich mit Fritz Wichert (Kunsthalle Mannheim), Hugo von Tschudi (Nationalgalerie Berlin und Neue Pinakothek München), Gustav Pauli (Kunsthalle Bremen und Hamburger Kunsthalle) sowie Alfred Lichtwark (Hamburger Kunsthalle) führende Museumsdirektoren für diese Malerei ein, die dadurch Eingang in öffentliche Sammlungen fand.

Die Neupräsentation der Werke des Impressionismus beleuchtet sowohl die Unterschiede zwischen den deutschen und französischen Vertretern als auch deren Gemeinsamkeiten. Dabei gilt es auch zu fragen, mit welchen Themen sich die Maler rechts und links des Rheins beschäftigten, woher ihre wesentlichen Impulse stammten, welche Wechselwirkungen visuell und historisch nachvollziehbar sind. Als thematische Gruppen innerhalb der Schau dienen die Kapitel »Porträt«, »Landschaft«, »Inszenierte Figur«, »Stadt und Freizeit« sowie »Stillleben«.

 

65,00 für Mitglieder / € 75,00 für Gäste

inkl. Busfahrt, Eintritt, Führung und Fleetfahrt

Anmeldungen unter:

05139 4676/ 0172 434 10 92 oder unter info@kunstverein-bwi.de

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Termin- und Zeitangaben unter Vorbehalt!

Aktuelle Informationen entnehmen sie bitte unserer Internetseite

und der Tagespresse

 

 Achtung! Geänderter Abfahrtsort

               KunstFahrten

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Für (fast) alle KunstFahrten gilt folgendes:

 

Abfahrtsort 1:

Großburgwedel Schulzentrum (gegenüber Edeka) Hannoverschestr. 08:30 Uhr
 

Abfahrtsort 2:

Isernhagen/Altwarmbüchen Endhaltestelle Stadtbahn 8:45 Uhr

 

 

Die Anmeldungen sind verbindlich.

Bei zu späten Abmeldungen (weniger als 10 Tage vorher) ist der halbe Fahrpreis zu zahlen.

Konto Nr. de 89 2519 0001 4503 5008 00. Hannoversche Volksbank

 

Für alle aufgeführten Kunstfahrten nehmen wir ab sofort ihre Anmeldungen unter

05139 4676 und 05139 978 90 50 oder unter info@kunstverein-bwi.de entgegen.

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