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Jörg Immendorff Ausstellung

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      "Kunst ist Magie, befreit von der Lüge, Wahrheit zu sein."
                                                                             Theodor W.Adorno (1903-1969) Philosoph

 

 

 

Der kunstverein burgwedel-isernhagen freut sich über ihren virtuellen Besuch.

Gerne laden wir Sie zu unseren Ausstellungsprojekten und Aktivitäten ein.

 

Für die alle aufgeführten Veranstaltungen oder Kunstfahrten mit Voranmeldung nehmen wir ihre Anmeldungen gerne unter 05139-4676/05139-3587 oder unter

info@kunstverein-bwi.de entgegen.

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Sonntag 21.Januar 2018 17.00 Uhr

Vernissage

 

Der Affenkönig

Jörg Immendorff

Der komplette Zyklus

Affenkönig Xiu Pei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der kunstverein burgwedel-isernhagen zeigt erstmalig in der Region Hannover

den kompletten druckgrafischen Zyklus mit 33 original Siebdrucken aus dem Jahr 2002 von Jörg Immendorff.

 

Der Affe ist eines der vielschichtigsten Tiersymbole und stellt mal die teuflische, mal die göttliche Signatur des Künstlers dar. Der Affe ist Maske des Ideals künstlerischer Genialität und gleichzeitig Sinnbild animalischer Triebhaftigkeit, ist Symbol des genialen Dilettanten, des ironischen Spötters und Nachäffers der Schöpfung gleichermaßen. Der Mensch als Künstler ist nichts weiter als der nachahmende Affe der göttlichen Schöpfung.

 

Für mich war und ist der Affe einfach ein zweites Ich. Symbol für Ambivalenz der Künstlerexistenz, der Überzeugung und Selbstzweifel. Er ist albern und weise und steht für Gegensätze. Der Affe erscheint auf meinem Rücken sitzend, und vor mir ist das Bild, das ich male, das er angreift und dann etwas anderes malt oder mich bemalt.“

                                                                                                                             (Jörg Immendorff, 1992)

 

Jörg Immendorff
*1945 Bleckede bei Lüneburg
† 2007 Düsseldorf


Jörg Immendorff wird am 14.6.1945 Bleckede bei Lüneburg geboren. Er beginnt 1963 an der Düsseldorfer Kunstakademie Bühnenkunst bei Theo Otto zu studieren. Nach drei Semestern wechselt er dann jedoch 1964 in die Kunst-Klasse zu Joseph Beuys. 1968-1980 gibt er als Hauptschullehrer Kunstunterricht. Daneben ist Jörg Immendorff künstlerisch tätig, er initiiert mehrere künstlerische, vor allem aber künstlerisch-politische Aktionen.
1968-1970 findet die aus mehreren Einzelaktionen bestehende "Lidl"-Aktion statt, die Immendorff zusammen mit dem Künstler Chris Reinecke entwickelt. Im Herbst 1976 trifft sich Jörg Immendorff in Ost-Berlin mit A.R. Penck, sie bilden das "Kollektiv Immendorff-Penck". Der Ost- und der West-Künstler verpflichten sich gegenseitig, in ihren Bildern an der politischen Thematik festzuhalten. Am 1. Mai 1977 treffen sie sich ein zweites Mal in Ost-Berlin, in der Folge finden verschiedene gemeinsame Aktionen, Arbeiten und Ausstellungen statt. 1977 beginnt Jörg Immendorff mit der Serie von 16 großformatigen Gemälden "Café Deutschland". 1979 besucht Immendorff A.R. Penck in Dresden.
Ab etwa 1980 gilt Jörg Immendorff als einer der bedeutendsten deutschen, international anerkannten Künstler.
1981 erhält Jörg Immendorff eine Gastprofessur an der Kunsthochschule in Stockholm. 1982 lehrt er an der Akademie der bildenden Künste in Hamburg sowie in Zürich die "Klasse F+F". 1984 erhält er Lehraufträge an der Werkschule in Köln und der Akademie der Bildenden Künste in München. 1989 ist er Professor an der Städelschule in Frankfurt am Main, 1996 an der Kunstakademie Düsseldorf. 1997 hat er eine Gastprofessur an der Academy of Fine Arts in Tianjin in der Volksrepublik China.
Jörg Immendorff entwirft auch mehrere Bühnenbilder und Kostüme für Opern, so 1986 zur Aufführung "Elektra" von Richard Strauss im Bremer Stadttheater sowie 1994 zu der Oper "The rakes progress" von Igor Strawinsky für die Salzburger Festspiele.
Seit den 1970er Jahren ist Jörg Immendorff auf zahlreichen Ausstellungen vertreten. 1972 und 1982 nimmt er an der documenta in Kassel teil, 1976 an der Biennale von Venedig. 1983/84 sind seine Werke in der Wanderausstellung "Expressions: New Art from Germany" vertreten, die u.a. in New York, Philadelphia, St. Louis, Oslo und Malmö gezeigt wird. 1997 sind Jörg Immendorffs wichtigste Werke in der Berliner Ausstellung "Deutschlandbilder: Kunst aus einem geteilten Land" zu sehen. Große Einzelausstellungen finden u.a. auch in New York, St. Petersburg, Peking, Köln und Chicago statt.
Zahlreiche Ehrungen schließen sich an, so wird Immendorff unter anderem 1997 zum Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste Salzburg ernannt. 1998 erhält er den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland sowie 2006 den Goslarer Kaiserring.
Jörg Immendorff stirbt nach langer, schwerer Krankheit – während der er jedoch weiter künstlerisch tätig ist – am 28.5.2007 in Düsseldorf.

 

Aussstellungsort: Galerie im KulturKaffee, Hauptstr. 68, 30916 Isernhagen FB

Eintritt frei

Ausstellungszeitraum: 21.01. - 15.03.2018

Öffnungszeiten: Mo – Do und So 14 -18 Uhr und nach Vereinbarung

Veranstalter: kunstverein burgwedel-isernhagen

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Dienstag 30. Januar 2018

 

Neujahrsstammtisch

im

Sprengelmuseum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der kunstverein burgwedel-isernhagen lädt alle Interessierten am Dienstag 30.Januar 2018 zum Neujahrsstammtisch ins Spengelmuseum Hannover, Kurt-Schwitters-Platz, 30169 Hannover.

Dort werden die Besucher durch die aktuelle Fotoausstellung „Figures in Motion“: Rineke Dijkstra und die Sammlung des Sprengel Museum Hannover geführt. Mit Rineke Dijkstra (*1959 in Sittard, Niederlande, lebt in Amsterdam) ehrt die Stiftung Niedersachsen eine der herausragenden Fotografinnen der Gegenwart. Dijkstras Werk nimmt in seiner formalen wie inhaltlichen Stringenz, in der Tiefe der fotografischen Auseinandersetzung mit dem klassischen Porträt, eine solitäre Position in der neueren Fotografie-Geschichte ein. Die Künstlerin erhielt im Oktober 2017 den legendären Hasselblad Award, ihr Gesamtwerk ist im Rahmen einer Retrospektive zu sehen, die vom Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk (DK) ausgeht. Darüber hinaus kann Dijkstra auf zahlreiche internationale Ausstellungen zurückblicken, u. a. im San Francisco Museum of Modern Art, dem Solomon R. Guggenheim Museum, New York, sowie der Tate Liverpool.

Für ihre Ausstellung im Sprengel Museum Hannover hat die Künstlerin nun erstmals eine Präsentationsform entwickelt, die auf einem Dialog von ausgewählten Werken ihres eigenen Œuvres mit Werken aus der museumseigenen Sammlung aufbaut. In der Konfrontation von Fotografien aus den frühen neunziger Jahren (z. B. die „Beach Portraits“) und aktuellen Arbeiten mit Gemälden von Max Beckmann und Alexej von Jawlensky sowie zahlreichen modernen Skulpturen eröffnet sich ein neuartiger Blick auf die spezifische Bildsprache der niederländischen Künstlerin. Die Auswahl ihrer Porträts, die Dijkstra für die Präsentation im Sprengel Museum Hannover getroffen hat, macht deutlich, wie sehr sich viele der Dargestellten eines Vorgangs des Fotografiert-Werdens bewusst sind. In den Fotografien ist es die Spannung zwischen dem Ideal der entspannten Selbstdarstellung und der angespannten Pose, dem Exhibitionismus und der Verdinglichung einer durch die Optik der Kamera bewussten Haltung, die zu dem komplexen Bild eines Individuums wird.

Rineke Dijkstra betrachtet die Fotografie als eine Möglichkeit, sich mit grundsätzlichen Fragen menschlicher Existenz auseinanderzusetzen. Die Fotografie ist dabei Beobachtungs- und Erkenntnismittel. Das genaue und detailinteressierte Sehen, das sie in ihren mit Großformat- oder Videokamera entstehenden Bildern zum Nachvollzug anbietet, offenbart die ständige Wandelbarkeit des menschlichen Seins.

Die Auszeichnung mit dem SPECTRUM Internationaler Preis für Fotografie der Stiftung Niedersachsen würdigt die stilbildende Kraft dieses Œuvres und die künstlerische Konsequenz, mit der Rineke Dijkstra die Auseinandersetzung mit dem fotografischen Porträt in ihren filmischen Arbeiten fortführt.

 

Treffpunkt 14:45 Uhr am Kassentresen im Sprengelmuseum.

 

15:00 Führung durch die Austellung Rineke Dijkstra. "Figures in Motion" -

 

Anließend besteht die Möglichkeit zu einem Austausch bei Kaffee & Kuchen im „Bel Arte“.

 

Eintritt/Führung:

Die Mitglieder sind herzlich eingeladen

für Gäste : € 10,00.

Anmeldungen erforderlich unter 05139 4676 /05139 3587 oder info@kunstverein-bwi.de

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Verlängert bis 30.März 2018!

heimat lll

open space skulptur-objekt-installation

 

 

Der kunstverein burgwedel-isernhagen artclub e.v. lädt am 19. August 2017 ab 18 Uhr in die „Freiluftgalerie“ Alter Park in Großburgwedel zum dritten Teil seiner Ausstellungsreihe unter dem Thema Heimat. Der kunstverein möchte mit dieser Ausstellungsreihe den Versuch eingehen mit Hilfe künstlerischer Auseinandersetzung Antworten auf die drängenden Fragen der Zeit zu geben.

Zum Heimatbegriff gehören auch Traditionen und mit dieser Ausstellung wird die Tradition der Ausstellungen im Alten Park in Burgwedel fortgesetzt.

Der kunstverein konnte für die 12.Parkausstellung sieben international arbeitende Künstlerinnen und Künstler um den Hannoverschen Bildhauer Michael Zwingmann gewinnen sich mit der schwierigen Begrifflichkeit „Heimat“ künstlerisch auseinander zu setzen.

Das Ergebnis: Sieben künstlerische Positionen – auf ganz unterschiedlichen Ebenen - bis Ende Oktober wird der Spaziergänger, der Anwohner und der Besucher sich mit Skulpturen, Objekten und Installationen zum Thema Heimat bei einem Besuch seines „Heimatparks“auseinander setzen können.

 

Der Eintritt ist frei.

 

Ausstellende Künstlerinnen und Künstler:

 

Frank Fuhrmann / Deutschland / Installation

Chieko Fumikura / Japan / Installation

Helmut Hennig / Deutschland / Schwarm-installation

Wolfgang Jeske / Deutschland / LandArt

Harald Thomas / Deutschland / Objekt

Kwanho Yuh / Korea / Skulptur

Michael Zwingmann / Skulptur

 

Ausstellungsort:

Alter Park – Thönser Straße – Großburgwedel

Ausstellungszeiten: 19.08. - 29.10.2017 0-24 Uhr

Eintritt frei

Veranstalter: kunstverein burgwedel-isernhagen artclub e.v.

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