"die kunst baut überall eine heimat" johann wolfgang von goethe 1749-1832
                                            "die kunst baut überall eine heimat"     johann wolfgang von goethe 1749-1832

         Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des

          kunstverein burgwedel-isernhagen artclub e.v.

 

Der kunstverein hat das Kunstjahr 2017 unter das Motto      

                        heimat.de

gestellt und möchte damit ein Zeichen setzen und dieses Thema künstlerisch besetzten.

Gerne laden wir Sie zu unseren Ausstellungsprojekten und Aktivitäten ein.

 

Für die alle aufgeführten Veranstaltungen oder Kunstfahrten mit Voranmeldung nehmen wir ab sofort ihre Anmeldungen unter 05139-4676/05139-3587 oder unter info@kunstverein-bwi.de entgegen.

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Kunstfahrt zur Dokumenta 2017 in Kassel

Donnerstag, 10. August 2017, um 08:30Uhr.

 

d o c u m e n t a 14“

Internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst

Die Kunstfahrt zur Dokumenta ist leider schon ausgebucht!

 

Der kunstverein burgwedel-isernhagen artclub ev. lädt ein zu einer Fahrt nach Kassel zur „documenta 14“.

 

Die documenta gilt als weltweit bedeutendste internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst.

Seit Beginn im Jahre 1955 hat die documenta Tausende von Künstlern und Kulturschaffenden aus vielfältigen Kontexten und Orten rund um den Globus empfangen. Die vierzehnte Ausgabe der Ausstellungsreihe findet in Athen und Kassel statt.

Jede documenta ist ein einzigartiges Unterfangen, das sich ausgehend vom ursprünglichen Konzept des künstlerischen Leiters über mehrere Phasen der Recherche und Diskussion entfaltet. Von lebendigen öffentlichen Debatten begleitet, dient sie als Forum zu Reflexion und Präsentation globaler Entwicklungen in der zeitgenössischen Kunst, Kultur und Gesellschaft und als ein Instrument, um Kunstgeschichte neu zufassen und zeitgenössische Ausstellungspraxis neu zu bestimmen. Alle fünf Jahre zeigt die documenta einem internationalen Publikum neue Richtungen auf. In ihrem über 60 jährigen Bestehen hat sie den Ruf als sich stetig verändernde Institution in Kassel begründet – ebenso wie als maßgebliche Kraft, die den globalen Diskurs über zeitgenössische Kunst mit gestaltet.

 

Termin: Donnerstag 10. August 2017

Abfahrt: Bushaltestelle Mitteldorf Marktkieker

Großburgwedel 08:30 Uhr

 

Rückfahrt: ab Kassel 18:00 Ankunft Großburgwedel ca. 20:00 Uhr

 

Preis: € 50.-- (für Mitglieder ) € 60.-- (für Gäste)

Im Preis inbegriffen:

Fahrt mit komfortablem Fernreisebus, Eintritt, zweistündige Führung

 

Anmeldung unter info@kunstverein-bwi.de oder unter 05139-4676 und 05139-3587

Veranstalter: kunstverein burgwedel-isernhagen artclub ev.

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Sonntag 02.Juli 2017

12.00 Uhr Vernissage

HEIMAT II

 

Heimat, Geburtsort, Zuhause, Ursprung, das Elternhaus, Heim ... Wiege, Herkunft, Quelle, Wurzeln ... Erinnerungen, Sehnsucht, Speisen, Sprache, Kultur, Familie …

 

Vernissage: Sonntag 02.Juli 2017 12 Uhr

Rathaus Burgwedel

Begrüßung:

Bedri Özdemir stellvertretender Bürgermeister Stadt Burgwedel

Stefan Rautenkranz und Ulrich Rauchbach kunstverein burgwedel-isernhagen

 

Alle zwei Jahre gibt es für die Mitglieder des kunstverein burgwedel-isernhagen die Möglichkeit unter einem Motto ihre künstlerischen Werke in einer Gemeinschaftsausstellung zu präsentieren. In diesem Jahr, das ganz unter dem Thema „Heimat“ steht, beteiligen sich 16 Mitglieder und erstmalig auch 9 Gastaussteller.

 

Der kunstverein burgwedel-isernhagen versteht sich schon immer als Heimat-Kunstverein. Zahlreiche Ausstellungen mit regional beheimateten Künstlern gehören zum Ausstellungsprofil des Kunstverein. Der kunstverein burgwedel-isernhagen artclub e.v. hat sein Kunstjahr unter das Motto „HEIMAT“ gestellt und möchte damit ein Zeichen setzen und dieses Thema künstlerisch besetzten.

 

Die Ausstellung umfasst neben Malerei auch die Bereiche, Druck, Zeichnung und Fotografie. Die Ausstellung wird bis einschließlich 27. Juli in den Zeiten Mo, Di und Do von 08:00 – 12:00 und von 14:00 – 17:00 Uhr

sowie Fr. von 08:00 – 12:00 Uhr geöffnet sein.

Der Eintritt ist frei.

 

Ausstellende Künstlerinnen und Künstler:

Brigitte Amelunxen

Volker Bayer

Inka Brasch

Monika Brinkmann-Wimmer

Edith Bunnemann

Inka Dybus

Renate Hammermeister

Elke Junge

Jeanette Karapiperidis

Ursula Knaak

Linde König

Barbara Kraft

Elke Kraul

Christa Kunstmann

Edith Lühr

Birgit Poschadel

Ulrich Rauchbach

Ulrich Reck

Elke Redmann

Heidrun Schlieker

Helmut Schröder

Barbara Stoffer

Bärbel Waldmann-Filzek

 

Ausstellungsort:

Rathaus Burgwedel – Fuhrbergerstr. 4 – Großburgwedel

Veranstalter: kunstverein burgwedel-isernhagen artclub e.v.

Die Ausstellung wird von der Stadt Burgwedel unterstützt.

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Donnerstag 01.Juni 2017

19.00 Uhr Vernissage mit Musik

 

motiv - motivation, neue spitze"

Neue Arbeiten von Uta Ulrich Textilentwerferin

 

Ein Kooperationsprojekt mit der GEDOK NiedersachsenHannover

 

Begrüßung: Viktoria Krüger, 1. Vorsitzende der GEDOK NiedersachsenHannover e. V. und Stefan Rautenkranz, 1. Vorsitzender des kunstverein burgwedel/isernhagen artclub e. v.

Einführung: Helga Kambartel, Kunsthistorikerin

Musikalische Umrahmung: Ursula Daues am Klavier mit Werken von Jürgen Ulrich

KulturKaffee Rautenkranz, Hauptstraße 68, 30916 Isernhagen

Öffnungszeiten: So 14 - 18 Uhr

Ausstellungzeit: 1. Juni - 30. August 2017

 

An Motivation, künstlerisch tätig zu sein, fehlt es der Textilentwerferin Uta Ulrich, Jahrgang 1940, wahrlich nicht, eher an der Zeit, alle Ideen zu verwirklichen.

An Motiven für ihre Klöppelarbeiten besteht auch kein Mangel. Sie findet sie überall. Ihre Inspirationsquellen sind geometrische Muster, mikroskopische Aufnahmen, Naturbeobachtungen, Papierfaltungen… nicht zuletzt bestimmt die Klöppeltechnik mit ihren eigenen Gesetzen selbst, was machbar ist oder auch im Experiment erweitert werden kann. Dabei sind Grenzüber-schreitungen durchaus beabsichtigt.

So war es kein Zufall, dass Uta Ulrich ihrer diesjährigen Einzelausstellung im Kulturkaffee Rautenkranz den Titel „Motiv – Motivation“ gegeben hat. Es ist die erste Ausstellung, die der Kunstverein Burgwedel-Isernhagen diesem über 500 Jahre alten Kunsthandwerk widmet. Für die GEDOK Niedersachsen/Hannover sind Uta Ulrichs Arbeiten eine Fortsetzung der Tradition, zwei Klöpplerinnen, Leni Matthaei und Johanna Harre, gehörten zu den Gründungsmitgliedern dieser Künstlerinnenvereinigung.

Ab dem 1. Juni können sich die Besucher auf außergewöhnliche Textilarbeiten freuen und sich von dem überraschen lassen, was unter zeitgenössischer Klöppelspitze zu verstehen ist: Selbständige Kunstobjekte, Klöppelarbeiten grafisch, malerisch, auch dreidimensional.

 

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich das Bild des Kunsthandwerks Klöppeln grundlegend gewandelt. Die Klöppelspitze wurde nicht mehr nur als Gebrauchsgegenstand von anonymen Klöpplerinnen und als europaweit gehandelte Ware hergestellt, sondern erlebte eine Wende.

In Abkehr von historischen Vorbildern und der industriell gefertigten Massenware begannen namhafte Künstlerinnen und Künstler die Spitzentechnik als Ausdrucksmittel für ihre Werke zu nutzen. In den Kriegs- und Nachkriegsjahren der beiden Weltkriege drohte Spitze im Allgemeinen in Vergessenheit zu geraten. Doch vereinzelt fanden Entwerferinnen zu einem eigenen Stil und erhoben Gestaltungen in der Klöppeltechnik zu Kunstwerken von hohem Wert.

Allen voran Leni Matthaei, die lange ihren Arbeits-und Lebensmittelpunkt in Hannover hatte.

In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts erlebte die Klöppelspitze dann eine neue Blüte. Ausgehend von akademisch ausgebildeten Entwerferinnen der damaligen Tschechoslowakei traten großformatige Klöppelarbeiten ihren Siegeszug rund um die Welt an. Klöppelspitze war kein rein europäisches Kulturgut mehr.

 

In ihrer Ausbildung als staatlich geprüfte Textilentwerferin an der Werkkunstschule Hannover war diese Technik nicht vorgesehen gewesen. Mehr durch Zufall geriet Uta Ulrich in den 70er Jahren an diese Handarbeit. Da sie zu der Zeit Lehrerin für Textilgestaltung an einem Gymnasium war, fühlte sie sich verpflichtet, auch diese Technik zu erlernen, um sie weitergeben zu können. Es war ein mühsamer Prozess des autodidaktischen Aneignens. Denn es gab so gut wie keine Literatur im damaligen Westdeutschland und erst recht keine Klöppellehrerin, der sie über die Schulter hätte schauen können. Zu der wurde sie dann selber, weil ihr das Klöppeln so spannend und ausbaufähig und für die moderne Textilgestaltung geeignet erschien.

Uta Ulrichs Spitzen sind Experimentierfreude, Neugierde auf ungewöhnliche Materialverarbeitungen sowie eine offensichtliche Lust anzusehen, dreidimensionale Gebilde zu erschaffen. Manche Motive begleiten sie schon ihr ganzes Klöppelleben lang, „und immer noch fordern sie mich heraus, sie neu und anders zu sehen. Ich habe noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, die in ihnen stecken.“

 

 

Künstlerführung:

Am Sonntag, dem 13.08 2017 um 17 Uhr führt Uta Ulrich durch die Ausstellung und zeigt das Klöppeln.

 

Veranstalter: Gedok NiedersachsenHannover + kunstverein burgwedel-isernhagen artclub e.v.

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